Zugangsvoraussetzung und Bewerbung

Zugangsvoraussetzungen
Um zur Ausbildung zugelassen werden zu können, sind folgende Voraussetzungen erforderlich:

  • Mittlerer Schulabschluss und eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, im öffentlichen Dienst oder an einer Berufsfachschule oder
  • Mittlerer Schulabschluss und drei Jahre Berufstätigkeit in einem für die Ausbildung förderlichen Bereich oder vier Jahre Berufstätigkeit oder
  • (Fach-) Hochschulreife und ein viermonatiges Praktikum, Freiwilliges soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst oder Berufstätigkeit in einem für die Ausbildung förderlichen Bereich

Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten, die 2011 oder später ihre Ausbildung in Hamburg begonnen haben, steigen in das zweite Ausbildungsjahr der Fachschulausbildung ein, sofern sie einen bestimmten Notendurchschnitt erreicht haben. Absolventen aus anderen Bundesländern mit einer gleichwertigen Ausbildung beginnen unter den gleichen Voraussetzungen ebenfalls im zweiten Ausbildungsjahr. Gleiches gilt für Bewerber/innen, die die (Fach-) Hochschulreife an der Berufsoberschule Gesundheit und Soziales erworben haben.

Es ist zwingend erforderlich, den ersten Wohnsitz in Hamburg spätestens am ersten Schultag nachzuweisen.

Bewerbung (ab sofort):
Wenn Sie sich gleich bewerben wollen, senden Sie bitte die folgenden Unterlagen:

  • zwei Lichtbilder
  • tabellarischen Lebenslauf
  • beglaubigte Fotokopie des Schulabschlusszeugnisses
  • beglaubigte Fotokopien der Zeugnisse von Berufsabschlüssen, beruflichen Tätigkeiten und Praktika
  • erweitertes Führungszeugnis (zu Beginn der Ausbildung nicht älter als vier Monate). Das hierfür erforderliche Schreiben erhalten Sie ggf. von unserem Schulbüro zusammen mit einer Zusage.
  • Bescheinigung Erste Hilfe Kurs (neun Stunden Grundausbildung und nicht älter als zwei Jahre). Die Bescheinigung muss am ersten Unterrichtstag vorliegen.
  • Anmeldebogen
  • Sprachliche Anforderungen auf dem Niveau B2

Vor dem Antritt des ersten Praktikums ist eine Belehrung und Beratung nach der Biostoffverordnung erforderlich. Diese Beratung erfolgt im Rahmen der ersten Unterrichtstage in der Schule durch einen anerkannten Arbeitsmediziner.

Kosten der Ausbildung / Finanzielle Förderung
Wie jede Schule in freier Trägerschaft muss auch die Alsterdorfer Fachschule ein Schulgeld erheben. Eine Schulgeldermäßigung bei Nachweis entsprechender Bedürftigkeit (Empfänger von BAföG- und Sozialhilfe-Leistungen) ist möglich, ebenso wie eine Stundung bis zum Ende der Ausbildung.

Die Ausbildung ist nach dem AFBG („Meister BAföG“) förderfähig.

BAföG: Eine finanzielle Förderung kann beim Amt für Ausbildungsförderung beantragt werden. Fachschüler/innen mit abgeschlossener Berufsausbildung können unter bestimmten Bedingungen (u.a. bei der Hamburger Handwerkskammer) Meister-BAföG beantragen.

Abschluss des Ausbildungsganges ist das Examen und die staatliche Anerkennung. Die Berufsbezeichnung lautet Staatlich anerkannter Erzieher bzw. Staatlich anerkannte Erzieherin.

Eine Förderung durch das AFBG ist möglich.