Projekt „Hör mir zu!“

Hör mir zu! Für Demokratie und Vielfalt – gegen Islam- und Muslimenfeindlichkeit in der beruflichen Bildung

Das Projekt verfolgt das Ziel in berufsbildenden Einrichtungen in Hamburg eine breit angelegte und intensivierte Auseinandersetzung mit Ursachen, Erscheinungsformen von Islamfeindlichkeit und anderen Formen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu führen. Das Projekt befördert in den Einrichtungen die Schaffung einer demokratischen und menschenrechtlich-orientierten Schulkultur, innerhalb derer sich Lernende und Lehrende unabhängig ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Religion, Weltanschauung, sexuellen Orientierung anerkannt fühlen können.

Zentrale Methode des Projekts ist ein Audit für Vielfalt und Gleichwertigkeit. Mithilfe dieses Audits wird in den beteiligten Berufsschulen ein zweijähriger Prozess gesteuert und moderiert, in dessen Rahmen eine Steuergruppe bestehend aus Schüler/innen und Auszubildenden, Lehrer/innen, Sozialpädagog/-inn/en, Ausbilder/innen und der Schulleitung Leitziele und Kriterien definiert, durch die eine vorurteilsfreie und anerkennende Schulkultur gekennzeichnet ist In der Einrichtung wird ein Ist-Zustand ermittelt, um dann Maßnahmen zu beschließen und umzusetzen, die geeignet sind, den in den Leitzielen formulierten Soll-Zustand zu erreichen.

Träger des Projekts ist der DEVI e.V. – Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung.

Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren (2015-2019). Gefördert wird das Projekt mit Mitteln des Programms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Mitteln des Landes Berlin und des Hamburger Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI).

Dokumentation des Auditprozesses an der FS Herz 2016_17

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